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Velolade Schneider GmbH

Bernhard, Helen und Lukas Schneider
Riedtwilstrasse 2
3472 Wynigen

Telefon 034 415 15 05
Telefax 034 415 15 07

info@velolade-schneider.ch

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Lageplan

E-Biken aber richtig

Pedelecs, CE-Kennzeichnung, Aufhebung der Leichtmofa-Ausnahmeverordnung – so schön E-Mountainbiken ist, so kompliziert ist die rechtliche Lage. Hier ein wenig Licht ins Dunkle.

Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und S-Pedelecs?

Das Wort „Pedelec“ steht für „Pedal Electric Cycle“ – und auch, wenn es kaum einer beim Sprechen benutzt, hilft es dabei, die rechtliche Lage zu verstehen. E-Bikes mit maximal 250 W Leistung und Unterstützung bis 25 km/h fallen unter die Kategorie Pedelec. Sie brauchen kein Versicherungskennzeichen und fallen bei den meisten Versicherungen mit in die private Haftpflicht, genau wie unmotorisierte Bikes.

S-Pedelecs verfügen über maximal 500 Watt und liefern eine Unterstützung bis zu 45 km/h. Rechtlich gelten sie als Kraftfahrzeuge und benötigen ein Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis (Fahrzeugpapiere). Außerdem müssen sie bestimmte Vorschriften erfüllen, was ihre Ausstattung angeht. So müssen S-Pedelecs über einen Rückspiegel verfügen und für den Reifen gilt eine Profiltiefe von mindestens 1 mm.

Quelle: ebike-mtb

Wo darf ich mit meinem Mountainbike fahren?

Nach Art. 43 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes dürfen Wege, die sich für den Verkehr mit Motorfahrzeugen oder Fahrrädern nicht eignen oder offensichtlich nicht dafür bestimmt sind, wie Fuss- und Wanderwege, mit solchen Fahrzeugen nicht befahren werden. Diese Regel ist für die ganze Schweiz gültig und auch ohne Signalisation verbindlich. Der Biker muss also grundsätzlich auf allen Wegstrecken beurteilen, ob der Weg sich für das Befahren mit einem Mountain­bike eignet. Durch die rasante Entwicklung der technischen Möglichkeiten der Fahrräder (Mountainbikes) stellt sich die Frage nach der Eignung von Wegen für Fahrräder neu. Hier liegt es in der Kompetenz der Kantone, entsprechende Vorschriften zu erlassen und zu signalisieren. Die aktuelle Praxis zeigt unterschiedliche Lösungen bei den Kantonen und Gemeinden. Das Spektrum reicht vom äusserst restriktiven Kanton Appenzell Innerrhoden, wo sich Mountainbiker nur auf eigens signalisierten Bike-Routen bewegen dürfen, bis zu aus touristischen Motiven liberalen Kantonen wie etwa Graubünden. Auch in Letzteren wird ausdrücklich festgehalten, dass Fussgänger auf gemeinsam genutzten Wegen gegenüber Mountainbikern in jedem Fall Vortritt geniessen. Gemäss Art. 54a der Signalisationsverordnung kennzeichnet der Wegweiser «Route für Mountainbikes» Strecken, die für MTB besonders geeignet sind, und verpflichtet deren Benützer zu besonderer Rücksicht gegenüber Fussgängern; wo die Sicherheit es erfordert, haben sie Warnsignale zu geben und nötigenfalls anzuhalten. Die Art. 2 und 3 des Bundegesetzes über Fuss- und Wanderwege umschreiben, was genau unter Fuss- und Wanderwegenetzen zu verstehen ist. Anzumerken bleibt dennoch, dass auch die Signalisation von Fuss- und Wanderwegen den Verkehr mit Motorfahrzeugen und Fahrrädern nicht von vornherein ausschliesst, weil z.B. als Verbindungsstücke von Wanderwegen auch schwach befahrene Strassen dienen können. 

Ob ein Weg für den Fahrradverkehr nicht geeignet oder offensichtlich nicht bestimmt ist, wird aufgrund der gesamten Umstände entschieden. Massgebend sind v.a. Art und Anlage (Strassen-/Wegbreite bzw. -funktion) sowie die Sicherheit der übrigen Verkehrsteilnehmer. Auch Wanderwege sind anhand dieser Gesichtspunkte daraufhin zu prüfen, ob sie für Mountain­bikes ungeeignet oder offensichtlich nicht bestimmt sind. Allerdings ist die Kennzeichnung als Wanderweg keine Entscheidungshilfe, sind doch häufig bestimmte Strecken von Strassen als Wanderweg bezeichnet, die offensichtlich für den Fahrverkehr geeignet und bestimmt sind. Wanderwegkennzeichnungen sind unverbindliche Routenhinweise für Wanderer. Die Eignung von Wegen für den Verkehr mit Fahrrädern hat sich durch das Aufkommen von Mountainbikes insbesondere in den Bergen ziemlich drastisch geändert. (...) Im Rechtsalltag wird wohl weitgehend so entschieden, dass die Nutzung von Wanderwegen durch Mountainbikes zugelassen wird, wenn nicht ausdrückliche Verbote signalisiert sind. In Zweifelsfällen muss ein entsprechendes Fahrverbot signalisiert werden, ansonsten darf der Weg befahren werden (vgl. «Grundriss des schweizerischen Strassenverkehrsrechts», René Schaffhauser, 2002, S. 426f.). 

Im Wald ist die Waldgesetzgebung zu beachten. Nach Art. 14 WaG (Bundesgesetz über den Wald) müssen die Kantone dafür sorgen, dass der Wald der Allgemeinheit zugänglich ist. In Gebieten, wo der Schutz von Pflanzen und wildlebenden Tieren es erfordert, können die Kantone den Zugang einschränken und grosse Veranstaltungen von einer Bewilligung abhängig machen. Art. 15 WaG regelt den motorisierten Verkehr im Wald, der grundsätzlich nur zu forstlichen Zwecken erlaubt ist. Der Fahrradverkehr ist der kantonalen Regelung überlassen (Kantonales Waldgesetz oder Waldverordnung und Regionale Waldpläne). 

Hinzuweisen ist zudem noch, dass Mountainbiker die Vorschriften der Verkehrszulassungsverordnung zu genügen haben, wenn sie einer dem SVG unterstehenden Verkehrsfläche benützen. Sie müssen insbesondere mit gesetzlich vorgeschriebenem Beleuchtungssystem ausgestattet sein.

Quelle: bfu

Wie viele Kilometer hält mein Pedelec-Akku?

Wie viele Kilometer man mit einem Pedelec fahren kann, lässt sich nicht mit einer einfachen Angabe beantworten. Die Reichweite eines Pedelecsystems aus Motor und Akku hängt von einer Vielzahl an teils sich ändernden Faktoren ab, die alle mehr oder weniger Einfluss auf die Effizienz und den Stromverbrauch des Pedelecs haben. Einen industrieweiten Standard zur vergleichenden Ermittlung der Reichweite gibt es zurzeit nicht.

Zu den Faktoren gehören in erster Linie die technischen Gegebenheiten von Motor und Akku - Kapazität in Wattstunden (Wh) – ab, und etwa mit welchen Unterstützungsstufen das Pedelec gefahren wird. Ebenso spielen die Durchschnittsgeschwindigkeit und die Trittfrequenz eine Rolle. Am Pedelec spielt vor allem das Gesamtgewicht aus Fahrrad, Fahrer und Gepäck eine Rolle, aber etwa auch das Reifenprofil und der Luftdruck und nicht zuletzt die Sitzhaltung – und damit der Windwiderstand – haben Einfluss auf den Akkuverbrauch.

Äußere Einflüsse: Je hügeliger die Strecke und je stärker der Gegenwind, desto mehr muss der Motor arbeiten. Ebenso gilt: je glatter die Fläche, umso sparsamer kann ein Pedelec fahren. Und auch beim häufigen Anfahren verbraucht ein Akku mehr Energie, als bei einer gleichmäßigen Beanspruchung.

Die Sparte eBike Systems von BOSCH hat auf ihrer Internetseite einen Reichweiten-Assistenten entwickelt, der die genannten Faktoren berücksichtigt. Auf der Seite hast du die Möglichkeit, die Reichweite deines Pedelecs annähernd zu ermitteln. https://www.bosch-ebike.com/de/service/reichweiten-assistent/

Neben der Nutzung des Reichweiten-Assistenten empfehlen wir darüber hinaus, bei einer Tour immer einige Kilometer zur Sicherheit einzuberechnen, um für spontane Abstecher vorzusorgen – und bei einer Pause nicht nur Ihren Akku aufzuladen, sondern auch den deines Pedelecs.

Quelle: Stevensbikes

Bei uns im Velolade

Du findest bei uns im Shop eine grosse Auswahl an verschiedenden E-Bikes. Gerne beraten wir dich persönlich.

Hier findest du bereits ein kleine Auswahl online.

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